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Outdoor-Markt 2015

Studie der EOG zeigt: Steigende Umsätze im ersten Halbjahr sorgen für moderates Wachstum des Outdoor-Marktes 2015

Die European Outdoor Group (EOG) veröffentlichte im Rahmen der Eröffnungspressekonferenz der Fachmesse OutDoor am 13. Juli die wichtigsten Ergebnisse aus ihrem umfassenden Marktforschungsprogramm und gab bekannt, dass der Outdoor-Markt im Jahr 2015 wertmäßig um 2,1 % und sein Marktvolumen um 1,7 % wuchsen*. Das Jahr 2015 war gekennzeichnet durch einen relativ soliden Frühling und Sommer, gefolgt von einem etwas schwächeren zweiten Halbjahr, das sich dämpfend auf die Gesamtjahreszahlen auswirkte. Die Kategorie Bekleidung war am stärksten betroffen, während sich andere Kategorien widerstandsfähiger zeigten. Der Sell-in-Wert des Outdoor-Marktes im vergangenen Jahr betrug Berechnungen im Rahmen des Marktforschungsberichts „State of Trade 2015“ zufolge 5,3 Mrd. Euro, mit einem geschätzten Sell-out-Wert von 11,2 Mrd. Euro**. In den „State of Trade“ fließen Daten von 111 Marken aus ganz Europa ein, und es werden die Sell-in-Daten für sieben Hauptproduktkategorien sowie 48 separate Unterkategorien analysiert.

 

Länder und Regionen

Die im „State of Trade“ genannten Regionen beruhen auf geographischer Lage und Klima, und beziehen sich weniger auf andere Kriterien. Abgesehen von Russland blieben die vergleichenden Rankings der Länder unverändert. Der Bericht zeigt ein beständiges Wachstum der Produktkategorien (was auf allgemeine Kaufmuster seitens des Einzelhandels hindeutet), unabhängig von dem Markt, dem Klima oder der Wirtschaftsleistung eines Landes.

Die beiden größten Märkte – Deutschland und Frankreich – wuchsen um 2,2 % bzw. 2,5 %, während der drittgrößte Markt – das Vereinigte Königreich – mit einem Wachstum von 1,8 % leicht dahinter lag. Im Hinblick auf die Regionen, schnitten Süd- und Osteuropa mit einem Wachstum von 2,3 % bzw. 2,2 % am besten ab. Im Großen und Ganzen erwies sich die Outdoor-Branche angesichts des gesamtwirtschaftlichen Wachstums in Europa als krisenfest.


Kategorien

Wie aus dem unten stehenden Schaubild hervorgeht, erzielte jede Kategorie ihre besten Ergebnisse im ersten Halbjahr. Rucksäcke verzeichneten 2015 das schnellste Wachstum und sämtliche Märkte für Outdoor Hardware schnitten ebenfalls gut ab. Kleidung, als größte Kategorie mit einem Marktwert von 50 Prozent, lag hinter den anderen Kategorien zurück. Diese Kategorie wuchs um 1,2 Prozent, und lag hinter dem Gesamtmarktdurchschnitt von 1,7 Prozent.

 

Mark Held, Generalsekretär der EOG äußert:

„‘State of Trade‘ hat sich als maßgebliche Marktforschungsstudie für die Outdoor-Branche in Europa etabliert. Dies haben wir dem nachhaltigen Beitrag der EOG-Mitglieder zu verdanken, bei denen wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken möchten. Für uns spielen solide und zuverlässige Daten eine besonders wichtige Rolle, vor allem, wenn sich das Marktumfeld so herausfordernd zeigt wie im Moment.“

 

„Hinter uns liegen zwei aufeinanderfolgende schwierige Wintersaisons und vor diesem Hintergrund sind die Ergebnisse zufriedenstellend, vor allem da im Herbst/Winter 54 % des jährlichen Marktwertes generiert werden. Die Outdoor-Branche ist im vergangenen Jahr real gewachsen und das sind gute Nachrichten. Der Wintereinbruch erfolgte so spät, dass eventuelle Wertaufholungen in diesem Bericht nicht berücksichtigt werden konnten. Eine Umfrage unter den EOG-Mitgliedern, in der Daten bis Juni des aktuellen Jahres berücksichtigt sind, geben jedoch Grund zu Optimismus, denn diese indikativen Zahlen legen einen relativ starken Wertzuwachs nahe.“


Marktausblick für 2016 – ein indikatives Bild

Mark Held fügt hinzu: „Die EOG ist sich ihrer Bedeutung als nachhaltige Unterstützerin der Branche in guten wie in schlechten Zeiten bewusst. Projekte wie #ItsGreatOutThere, der European Outdoor Summit sowie unsere starken Messepartnerschaften mit der OutDoor und der ISPO, zeigen, wie sehr wir uns der kontinuierlichen Unterstützung der Branche unter den sich verändernden politischen wirtschaftlichen Umständen verschrieben haben.“

Das State of Trade-Projekt wird von der EOG-Leiterin Marktforschung Pauline Shepherd geleitet und umfasst 111 Marken, vertreten durch Vereinsmitglieder aus ganz Europa. Die von den Markenteilnehmern gelieferten Zahlen wurden um Imputationswerte ergänzt, um fehlende Marken zu berücksichtigen. Da die EOG beschloss, auch Einzelhändler als Mitglieder aufzunehmen, konnte der Verein durch deren Input den Sell-in-Wert genauer berechnen und den Sell-out-Wert für das Jahr besser schätzen. Für ein Gesamtbild des Marktes wurden die erhobenen Daten und die Imputationswerte zusammengefasst und im „State of Trade 2015“ dargestellt. Weiterführende Informationen können den untenstehenden Hinweisen für Medienvertreter entnommen werden.


Um mehr über das Marktforschungsprogramm der EOG zu erfahren, kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail (marketresearch@europeanoutdoorgroup.com) oder richten sich telefonisch an Pauline Shepherd unter +44 (0) 77 98 66 89 99.

 

 „State of Trade“ – weiterführende Informationen, Leitlinien und Haftungsausschluss

* Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen Schätzwert des Einzelhandels auf der Grundlage des Sell-in-Werts des Marktes handelt. Es werden keine Rabatt- oder Preisaktionen für Lagerbestände berücksichtigt und dementsprechend sollte dieser Schätzwert lediglich als Richtwert verwendet werden (Da nicht der gesamte Lagerbestand zum ursprünglichen Verkaufspreis vertrieben wird).

•       Da im Rahmen des „State of Trade“ mittlerweile seit vier Jahren Daten zu den Unterkategorien zusammengetragen werden, wurde eine Marktanalyse zu den Zahlen vorgenommen. Es erfolgte eine geringfügige Neubewertung des Marktes. Die Zahlen für 2014 und 2013 wurden aktualisiert, um einen flächenbereinigten Vergleich mit den neuen Zahlen für 2015 zu ermöglichen. Für weitere Fragen kontaktieren Sie uns bitte unter: marketresearch@europeanoutdoorgroup.com

•       Mit den neubewerteten Zahlen aus State of Trade 2014 liegt der Gesamtmarkt bei 5 261 000 €; zuvor wurden für das vergangene Jahr 4 834 000 € gemeldet.

•       Die European Outdoor Group stellte die Marktforschungsstudie „State of Trade 2015“ nach Treu und Glauben in Zusammenarbeit mit mehr als 110 Marken zusammen.

•       In den Zusammenfassungen wurden die Informationen gekürzt, einige Daten wurden möglicherweise gerundet oder vereinfacht.

•       Die Abbildungen basieren auf den Verkaufszahlen der Marken; sämtliche dargestellte Einzelhandelszahlen basieren auf Schätzungen und sollten demnach mit Vorsicht behandelt werden.

•       Die EOG haftet nicht für direkte, indirekte, beiläufig entstandene oder besondere Schäden oder Folgeschäden, die sich aus der Nutzung jeglicher Inhalte dieses Berichts ergeben.

•       Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte Pauline Shepherd unter: marketresearch@europeanoutdoorgroup.com.


 

Über die EOG

Die European Outdoor Group wurde im Jahr 2003 von 19 der größten Outdoor-Unternehmen weltweit gegründet, die die Notwendigkeit einer geschlossenen und länderübergreifenden Vertretung der Outdoor-Branche erkannt hatten. In einem zunehmend internationalen Umfeld entwickeln sich Gesetze, Umwelt, Medien und Handel zu multinationalen Angelegenheiten. Die gemeinsamen Stärken der EOG-Mitglieder (93 ordentliche Mitglieder und 10 assoziierte Mitglieder) verleihen der Gruppe das notwendige Gewicht, um die europäische Outdoor-Industrie auf konstruktive und positive Weise zu vertreten.


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